Junge Pflege im Theresiahaus

 

 

 

Unser Angebot richtet sich an junge Menschen, die aufgrund von Erkrankungen, Unfällen oder seit Geburt nach dem SGB XI pflegebedürftig sind. Es kann sich hierbei sowohl um physische Leiden wie ALS, MS oder Körperbehinderungen als auch psychosomatische Leiden wie Depressionen oder präsenile Demenzen sowie Erberkrankungen handeln. Hingegen ist der Wohnbereich nicht in der Lage Suchterkrankungen, wie aktiven Alkohol- bzw. Substanzmissbrauch oder schwere psychische Störungen bzw. Erkrankungen sowie akute Suizidgefährdung angemessen zu versogen und begleiten. Daher sind diese Personenkreise in ihrem eigenen Interesse von der Aufnahme ausgeschlossen.

 

Den Bewohner/innen steht ein 21,4m2 großes Zimmer inklusive eigenem Bad zur Verfügung, in dem sie sich dem eigenen Geschmack entsprechend einrichten, dabei vom Haus gestelltes oder eigenes Mobiliar nutzen können. Den Präferenzen der Bewohner/innen entsprechend ist im Theresiahaus sowohl für den zurückgezogenen, wie dem geselligen Menschen Platz. Darüber hinaus befindet sich auf dem Wohnbereich die Gelegenheit den Werkraum zu nutzen, sich mit Dart, Tischtennis, Tischfußball, Billard und weiteren Spielen zu beschäftigen. Selbstverständlich steht auch den Bewohnern der Jungen Pflege der Zugang zum Snoezelwagen und den Anlagen des Hauses offen. Ferner besteht auf den Zimmern ein für die Bewohner kostenloser WLAN-Zugang.

 

Für unsere jungen Bewohner/innen stellt darüber hinaus der Einzug in ein Pflegeheim nicht automatisch den Anbruch der letzten Lebensphase dar. Je nach Krankheitsbild und Alter der betroffenen Personen kann noch mehr als das halbe Leben vor ihnen liegen. Für Bewohner/innen auf welche dies zutrifft ist die Unterstützung in der selbstbestimmten Zukunftsplanung ein wichtiger Bestandteil der Arbeit im Theresiahaus. Je nach der Pflegebedürftigkeit zugrundeliegenden Krankheit und ihrer Verlaufsprognose sollen erreichbare Ziele, im Idealfall das Verlassen der Einrichtung in ein selbstständig unabhängiges Leben, gesetzt werden. Um die Zufriedenheit der Bewohner/innen der Jungen Pflege zu gewährleisten ist auch diese in das Qualitätsmanagement des Theresiahauses integriert.

 

Neben der Pflege steht der Soziale Dienst als zweite Säule bereit, um den Bewohner/innen des Theresiahauses bei der Gestaltung eines für sie angenehmen und anzunehmenden Lebens zu unterstützen. Dabei steht er zu den Freunden und Verwandten der Bewohner/innen komplementär. Vor allem steht die Autonomie des Bew. im Mittelpunkt der Betrachtung. Für den Sozialen Dienst ist selbstverständlich, dass die Mitarbeiter/innen nicht besser als das Individuum wissen, was ihm gut tut. Wenn ein/e Bewohner/in ein Angebot des Sozialen Dienstes nicht wahrnehmen möchte wird dies, unabhängig von dem Ob und dem Wie einer Begründung, akzeptiert. Darüber hinaus werden die Angebote mit den Bewohner/innen gemeinsam gestaltet und nicht von Schreibtisch aus festgesetzt. Zu der Gestaltung von Gruppen- und Einzelbetreuung sind Mitarbeiter/innen des Sozialen Dienstes bedarfsorientiert in dem Wohnbereich der Jungen Pflege präsent.

 

Die Wohngruppe für Menschen von 25 bis 60 Lebensjahren ist zukunftsweisend. Die Herausforderungen vor die das Theresiahaus heute von der Jungen Pflege gestellt wird, insbesondere der wesentlich größeren Diversität an Geschmäckern in Verbindung mit verbreiteter Individualisierung, sind die Herausforderungen, vor denen die Altenpflege von morgen stehen wird. Indem wir die Junge Pflege in das Theresiahaus eingegliedert haben, findet Zukunftsarbeit statt.

 

 

 

 

 

Entbürokratisierung der Pflege

...endlich mehr Zeit zu pflegen?

Die Dokumentationen in der stationären und ambulanten Pflege können bundesweit im Umfang deutlich reduziert werden. Dazu haben die Vertragsparteien in der Pflege den nötigen Beschluss gefasst. Es ist entschieden, dass die Ergebnisse aus dem Projekt des Bundesgesundheitsministeriums „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“ mit den bestehenden Gesetzen, Verträgen und Qualitätsprüfungsinhalten zu vereinbaren sind. Der GKV-Spitzenverband, unter Beteiligung der Verbände der Pflegekassen und des Medizinischen Dienstes, die Trägerverbände der Pflegeeinrichtungen, die kommunalen Spitzenverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe sowie die Interessenverbände der Pflegebedürftigen und der Selbsthilfe schaffen damit die Voraussetzungen für die flächendeckende Umsetzung der Projektergebnisse.

Zentrale Botschaft für die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste in Deutschland ist: Die Dokumentation wird auf die wesentlichen Aspekte reduziert und von den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung im Rahmen der Qualitätsprüfungen akzeptiert. Die Kompatibilität mit den Qualitätsprüfungen und deren Maßstäben sind für die Anwendung zentrale Aspekte. Das hat auch der Praxistest gezeigt und der Abschlussbericht dokumentiert. Dieses Signal an die Pflegekräfte und Einrichtungen ist für die Orientierung und die jetzt anstehende flächendeckende Umsetzung sehr wichtig.

 

Wie jedoch die Mitarbeiter in der Pflege nach Jahrzehnten der Bürokratisierung jetzt den Schalter zur freien Dokumentation hin umwerfen sollen, bleibt unklar.

Das Theresiahaus hat in 2015 seine Dokumentationssoftware erneuert und mit DAN Touch ein modernes Modul eingeführt, das alle Voraussetzung zur Umsetzung bietet.

Wir stellen neue Mitarbeiter vor...

Guten Tag,

ich heiße Joana Löhr, ich bin Ergotherapeutin,

lebe in Koblenz und bin Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes des Theresiahauses. 

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (dve-Info)

Während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin im SHG Klinikum  in Merzig, habe ich gemerkt, dass mir insbesondere die Arbeit mit älteren Menschen große Freude bereitet. Zudem finde ich die langfristige Betreuung in einer Pflegeeinrichtung spannend, da es einem die Möglichkeit gibt, die Menschen auf besondere Weise kennenzulernen.

Das sehr engagierten Team des Sozialen Dienstes und die vielfältigen Betreuungsangebote für die Bewohner, haben mir am Theresiahaus besonders gut gefallen.

Ein Teil meines Aufgabenbereiches ist hier die Betreuug  von Gruppenrunden. Hierbei gibt verschiedenste Angebote, die die Bewohner wahrnehmen können. Dazu gehören unter anderem Wellness, Gymnastikgruppen, gemeinsames Basteln, Demenzgruppen Sturzprophylaxe oder Bingo. Die Gruppen sind immer angepasst an die Möglichkeiten der Teilnehmer. Für Bewohner, die nicht an Gruppen teilnehmen können oder möchten, ist die Einzelbetreuung, die ebenfalls zu meinen täglichen Aufgaben gehört, besonders wichtig. Hierbei kann man ganz individuell entscheiden, was dem jeweiligen Bewohner gerade gut tun würde. Das kann beispielsweise ein Spaziergang, eine Gespräch oder ein Spiel sein.

Kowelenz Olau

Karneval im Theresiahaus                                                             

Wir stellen neue Mitarbeiter vor...

Mein Name ist Kristian Maikowske, ich komme aus der Region Hannover.

Nach meinem Bachelorstudium der Gerontologie (Alterswissenschaften) an der Universität Vechta war für mich klar, dass ich im Sozialen Dienst einer stationären Altenpflegeeinrichtung arbeiten möchte. An dem Theresiahaus hat mich das große Team und das umfassende Angebot der Sozialen Betreuung begeistert. Auch hat mich die direkte Anbindung der Einrichtung an das benachbarte Ärztezentrum interessiert.

Im Theresiahaus verbringe ich den größten Teil meiner Arbeitszeit mit den Bewohner/innen in der Gruppen- und Einzelbetreuung. Jeden Tag finden Angebote für die große Gruppe in Günthers Saal statt. Dort führe ich im Rahmen meiner Arbeit bspw. Gymnastik, Rätselraten oder Erzählrunden zu verschiedensten Themen durch. Darüber hinaus bestehen zwei geschützte Gruppen, in denen demenzerkrankte Bewohner intensivere Zuwendung erfahren und das Angebot auf sie zugeschnitten wird. So finden hier unter Anderem Ballspiele, Musikrunden oder Wellnessangebote statt. Meine Arbeit in der Einzelbetreuung gestaltet sich entsprechend individuell an den Wünschen der Besuchten. So werden z.B. Gespräche über Themen geführt, welche die Bewohner/innen besonders interessieren oder berühren, Spaziergänge im Gebäude, den Anlagen des Hauses oder außerhalb, sowie Einkaufs- bzw. Arztbegleitungen  werden angeboten. Ebenfalls in die Arbeit der Sozialen Betreuung eingebunden, ist die Begleitung von Bewohner/innen in der Eingewöhnungsphase sowie die Biografiearbeit.

Ferner begleite ich die Konzeptarbeit des Theresiahauses oder gebe einrichtungsinterne Fortbildungen mit Demenzbezug. Letztere dienen der Vertiefung und Aktualisierung des Wissensstandes der Mitarbeiter/innen des Hauses und stehen darüber hinaus auch interessierten Bewohner/innen sowie Angehörigen offen.

Besuch des Staatssekretärs David Langner

David Langner, Vorsitzender der Koblenzer SPD und Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie RLP besuchte uns am 19.12.2015.

Der Einrichtungsleiter Sebastian Machura informierte Herrn Langner über unsere Seniorenpflegeeinrichtung und zeigte ihm bei einem Rundgang unser modernes Haus.

Der ärztliche Direktor des Theresiahauses, Dr.med. Markus Reinhardt, stellte dem Staatssekretär das CIM-Koblenz und unser Operationszentrum, die " Klinik im CIM" vor.

Nikolausfeier im Theresiahaus

Das letzte grosse Konzert der Sängervereinigung 1892 Koblenz-Metternich

Die Sängervereinigung 1892 Koblenz-Metternich, Gründerin des Theresiahauses, gab zur Weihnachtszeit ihr letztes grosses Konzert. Nach 123 Jahren endet die bewegte Vereinsgeschichte. Im Theresiahaus trafen sich die Sänger und ihre Frauen und blickten bei Wein und Gesang auf die lange Geschichte zurück. Fahnen und Pokalschrank bleiben in der Obhut des Theresiahauses in Günters Saal.

Dank an unsere Mitarbeiter

Die Geschäftsführung bedankt sich ganz herzlich bei den Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit in 2015. Einen ganz besonderen Dank denen, die über die Feiertage trotz aller Arbeit in gutem Miteinander unsere Hausgäste betreuen.

Der Gang zum Friseur ist Wellnesstag

Wenn mittwochs der Friseursalon öffnet, herrscht in Günters Saal ein reges Treiben. Die Physiotherapeuten und die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes verwöhnen die Bewohner mit Handpflege, Lackieren der Fingernägel, Massagen.

 

Auch sportliche Aktivitäten werden angeboten.
 

Seniorenpflegeeinrichtung

Theresiahaus

In der Weglänge 7

56072 Koblenz

Sie haben Fragen?

Druckversion Druckversion | Sitemap
©Theresiahaus GmbH